Schluss mit Gesundheitsgefahren im Einsatz Massenmigration!

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Die „Galerie der Schandflecke“

 

Im Einsatz Massenmigration herrschen für unsere Kolleginnen und Kollegen zum Teil unhaltbare Zustände. Zum einen bietet der Einsatz keine ausreichenden Regenerationsphasen und zum anderen spottet die Arbeitsplatzsituation vor Ort mitunter jeder Beschreibung. Die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen ist so gleich doppelt gefährdet.

Die GdP hat sich daher im Bezirkspersonalrat für ein Schreiben an Bundespolizeipräsident Romann eingesetzt, in dem wir unsere Forderungen deutlich gemacht haben: Ohne weitere Verzögerungen muss es zu einer Beauftragung des arbeitsmedizinischen Dienstes kommen, um alle Arbeitsplätze rund um die Grenzkontrollen unter die Lupe zu nehmen. Auch sind die Personalvertretungen bei diesen Besichtigungen hinzuzuziehen.
Eine Neueinrichtung von Arbeitsplätzen ohne Beteiligung der Personalvertretung und des arbeitsmedizinischen Dienstes darf es nicht mehr geben!

Wie schlimm die Zustände vor Ort nach wie vor sind, davon kann sich leider in dieser Woche ein weiteres GdP-Betreuungsteam überzeugen. Seit Montagmorgen sind unsere Kollegen Steffen Ludwar (Kreisgruppe Bad Düben) und Maik Prehn (Kreisgruppe Ratzeburg) mit dem GdP-Bus bei den Kolleginnen und Kollegen an der deutsch-österreichischen Grenze unterwegs.

Die Arbeitsbedingungen, die sie dort vorgefunden haben, bezeichnen sie als erschreckend. In unserer „Galerie der Schandflecke“ könnt Ihr Euch selbst ein Bild davon machen. Viele Arbeitsplätze sind nach wie vor Provisorien und es hapert an einfachsten Dingen:

  • In den Aufenthaltsräumen der Beamten und in einigen Befragungsbereichen (der Arbeitsplatz der KollegInnen!) stehen noch immer einfache Holzstühle ohne Sitzpolster.
  • In der Möbelhalle Freilassing fehlt es an Tischen. Die Kollegen mussten eine Notlösung unter Einsatz von Feldbetten, Brettern und Klebeband einfallen lassen. Ob unser Präsident wohl gerne an so einem Tisch arbeiten würde?
  • Fehlende Lüftungsanlagen machen Frischluft zur Mangelware – gerade in Durchsuchungsbereichen eine Zumutung.

Positiv ist, dass inzwischen fehlende Heizgeräte an der Kontrollstelle Saalbachbrücke und der Kontrollstelle A8 in Piding nachgerüstet würden.

Doch in diesem Schneckentempo darf es nicht weitergehen. Die Bundespolizeiführung hat eine Fürsorgepflicht!

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Themenbereich: 3. Infothek 2015 | Drucken

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